Beste Kaffeebohnen im Test

Ganze Kaffeebohnen, die erst kurz vor dem Aufbrühen gemahlen werden, finden immer häufiger den Weg in deutsche Haushalte. Die frische Zubereitung von Kaffeespezialitäten aus ganzen Bohnen sorgt für ein besonders intensives Geschmackserlebnis, da nur auf diese Weise das flüchtige Kaffeearoma seine volles Potenzial entfalten kann.

Fertig gemahlenes Kaffeepulver verliert mit der Zeit sein Aroma, nur ganze Kaffeebohnen sorgen für den unvergleichlichen und typischen Geschmack von frisch gemahlenem Kaffee, der himmlisch duftet und natürlich auch köstlich schmeckt. Genießer, die Ihre Geschmacksnerven mit vollmundigem Aroma verwöhnen möchten, finden in unserem Kaffeebohnen Test die besten Kaffeebohnen für jeden Geschmack.

Kaffeebohnen Testsieger 2016

Folgende Sorten haben wir als Kaffeebohnen Testsieger ihrer jeweiligen Kategorien ermittelt:

Klassischer Espresso

Segafredo Kaffee Espresso – Intermezzo

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Milder Kaffee für Vollautomaten

Melitta Bella Crema Cafe Speziale

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Starker Espresso

illy Espresso ganze Bohne, dunkle Röstung

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Kaffeebohnen Sorten

Deutschland ist ein Land von Kaffeetrinkern. Mit einem durchschnittlichen Konsum je Bundesbürger von 165 Litern Kaffee pro Jahr wird der Wachmacher häufiger genossen als jedes andere Getränk. Doch nicht nur in Deutschland ist das schwarze Heißgetränk aus guten Kaffeebohnen so beliebt. Mit einem täglichen Konsum von mehr als 1,4 Milliarden Tassen gilt Kaffee als das beliebteste Getränk unserer Zeit.

Obwohl es weltweit über 40 verschiedene Arten von Kaffeepflanzen gibt, haben nur zwei von ihnen eine wirtschaftliche Bedeutung. Die Kaffeebohnen des Arabica Kaffee (Coffea arabica) und Robusta Kaffee (Coffea robusta) machen zusammen deutlich über 90 Prozent des Welthandels aus. Je nach Anbauort, Aufbereitung und Röstung werden aus diesen zwei Arten die zahllosen Sorten der verschiedenen Röstereien in unterschiedlichen Qualitätsstufen hergestellt. Oftmals werden auch beide Arten zusammen in einem bestimmten Mischungsverhältnis verwendet. Unser Kaffeebohnen Test hilft Ihnen dabei, die beste Kaffeebohnen Sorte zu finden.

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Arabica Kaffeebohnen im Test

Arabica Bohnen sind bekannteste und beliebteste Kaffeeart. Mit einem Anteil am Welthandel von über 60 Prozent ist Arabica der zudem der wirtschaftlich bedeutendste Kaffee. In vielen Anbauländern ist er das wichtigste Export Produkt. Die Bohnen wachsen an Pflanzen in hohen Lagen, weshalb er auch oftmals als Hochlandkaffee bezeichnet wird. Der Geschmack ist sehr harmonisch, etwas säurebetont und wenig bitter. Arabica Bohnen erzeugen eine helle Crema.

Hier finden Sie alle in unserem Kaffeebohnen Test vorgestellten Arabica Bohnen:

Espressobohnen im Test

Als Espressobohnen werden Arabica und Robusta Bohnen bezeichnet, die besonders lange geröstet wurden und somit die typische dunkle Färbung erhalten. Sie dienen in erster Linie als Grundlage für italienische Kaffeespezialitäten wie den Espresso oder den Cappuccino.

Hier finden Sie alle in unserem Kaffeebohnen Test vorgestellten Espressobohnen:

Entkoffeinierte Bohnen im Test

Manche Personen möchten nicht auf den Genuss des Kaffeearomas verzichten, aber gleichzeitig kein Koffein zu sich nehmen. Durch eine spezielle Aufbereitung der Kaffeebohnen nach der Ernte lässt sich das Koffein aus den Bohnen extrahieren. Kaffee, der als koffeinfrei verkauft werden soll, muss innerhalb der EU genaue Auflagen erfüllen und darf nur weniger als 0,1 Prozent an Koffein beinhalten.

Hier finden Sie alle in unserem Kaffeebohnen Test vorgestellten entkoffeinierten Bohnen:

Robusta Kaffeebohnen im Test

Robusta Bohnen sind die am zweithäufigsten verwendete Kaffeeart. Mit über 30 Prozent Anteil am Welthandel gehört auch Robusta zu den wirtschaftlich bedeutendsten Kaffees. Die Pflanzen sind widerstandsfähiger und ertragreicher als Arabica Kaffee, sie gedeihen auch rauerer Umgebung. Die Bohnen sind vom Geschmack her kräftiger und enthalten mehr Koffein. Robusta ist weniger säurebetont und etwas bitterer, die Bohnen erzeugen eine dunkle Crema.

Hier finden Sie alle in unserem Kaffeebohnen Test vorgestellten Robusta Bohnen:

 

Bohnen für Vollautomaten im Test

Bei Kaffeebohnen für Vollautomaten handelt es sich um herkömmliche Arabica und Robusta Bohnen. Da diese direkt in der Maschine gemahlen werden, enthalten die Sorten keine Zusatzstoffe wie sie bei kandierten oder karamellisierten Bohnen vorkommen, um nicht das Mahlwerk zu verkleben.

Hier finden Sie alle in unserem Kaffeebohnen Test vorgestellten Bohnen für Vollautomaten:

Fair Trade und Bio Kaffeebohnen im Test

Kaffee ist ein natürliches Produkt und sollte wenn möglich so nachhaltig wie möglich gezüchtet, geerntet und verarbeitet werden. Durch industrielle Maßnahmen versuchen Konzerne aus dem Geschäft mit Kaffee möglichst hohe Gewinne zu schlagen, was sich oftmals negativ auf die Ökologie der Pflanzen und Ökonomie der Kaffeebauern auswirkt. Mit Fair Trade und Bio Kaffee setzen einige Hersteller ein deutliches Zeichen für Nachhaltigkeit.

Hier finden Sie alle in unserem Kaffeebohnen Test vorgestellten Fair Trade und Bio Kaffeebohnen:

Der Anbau von Kaffeebohnen

Bei Kaffeebohnen handelt es sich um die Samen der Kaffeepflanze, die sich in den wegen ihres Aussehens und der roten Farbe als Kaffee-Kirschen bezeichneten Steinfrüchten der Pflanze befinden. In jeder Frucht befinden sich in der Regel zwei Samen, die mit der flachen Seite aneinander liegen und von Fruchtfleisch umhüllt werden. Obwohl die wild wachsende Kaffeepflanze ursprünglich nur in Afrika vorkam, wird Kaffee heutzutage als Kulturpflanze auf Plantagen weltweit in über 50 Ländern der tropischen und subtropischen Zonen angebaut.

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Hochland Kaffeeplantage

Die Kaffeepflanze benötigt ein beständiges Klima ohne große Temperaturschwankungen. Idealerweise sollten die Pflanzen vor der direkten Sonneneinstrahlung und kräftigen Windböen geschützt werden. Die besten Temperaturwerte liegen um die 20 Grad Celsius. Auf keinen Fall dürfen die Temperaturen 30 Grad übersteigen oder unter 10 Grad fallen, da die Pflanzen dadurch erhebliche Schäden nehmen können. Zudem benötigen die Kaffee Sträucher regelmäßigen Niederschlag oder eine zusätzliche künstliche Bewässerung. In Gebieten ohne ausreichend Niederschlag wird Kaffee nicht angebaut.

Die Arabica Kaffeebohnen aus unserem Test stammen von Pflanzen, die auf einer Höhe zwischen 800 und 1200 Metern angebaut werden. Je höher das Anbaugebiet liegt, desto hochwertiger die geernteten Bohnen. Einige spezielle Sorten werden deshalb auch oft als qualitativer Hochlandkaffee bezeichnet. Die Robusta Kaffeebohnen aus unserem Test hingegen wachsen in flacheren Gebieten in einer Höhe von 300 bis 800 Metern, was der Sorte den Namen Flachlandkaffe eingebracht hat.

Gute Kaffeebohnen benötigen nach der Aussaat ungefähr 8 Monate, bis sie sich so weit entwickelt haben, dass sie auf einer Plantage eingesetzt werden können. Nachdem Sie auf eine Höhe von bis zu 3 Metern gewachsen sind, liefern die Pflanzen nach ungefähr vier Jahren den besten Ertrag, der für 10 bis 20 Jahre anhält, bevor er abschwächt.

Die Ernte und Aufbereitung von Kaffeebohnen

Kaffeebohnen werden je nach Anbaugebiet ein bis zweimal im Jahr geerntet. Da nicht alle Früchte einer Pflanze gleichzeitig reif sind, werden hochwertige Kaffeebohnen aufwendig selektiert und von Hand gepflückt. Oftmals werden die unreifen Bohnen auch nochmals nachträglich aussortiert. Nur bei billigen Kaffeesorten werden einfach alle Bohnen verarbeitet. Bei den qualitativ hochwertigen Arabica Pflanzen aus unserem Kaffeebohnen Test, die im steilen Hochland wachsen, ist die Ernte deutlich aufwendiger, als beispielsweise bei den Robusta Pflanzen unseres Kaffeebohnen Tests, die im flachen Gebieten wachsen. Dort können für die Ernte sogar schwere Maschinen eingesetzt werden, die den Vorgang deutlich beschleunigen und vereinfachen.

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Kaffeebohnen Ernte

Um die einzelnen Kaffeebohnen aus den Früchten zu lösen, müssen das Fruchtfleisch und verschiedene Hautschichten entfernt werden. Dazu kommen drei verschiedene Verfahren zum Einsatz:

  • Bei der Trockenaufbereitung werden die frisch geernteten Früchte bis zu 5 Wochen lang getrocknet, bevor das aufgrund des Wasserentzugs spröde gewordene Fruchtfleisch sowie die Hautschichten entfernt werden können.
  • Bei der halbtrockenen Aufbereitung werden die Früchte im Wasser gewaschen und das gröbste Fruchtfleisch abgequetscht. Danach werden die Bohnen getrocknet und anschließend verbleibendes Fruchtfleisch und Hautschichten entfernt.
  • Bei der Nassaufbereitung werden die Bohnen nach dem Waschen und Abquetschen des Fruchtfleisches fermentiert. Durch diese Gärung lassen sich die Hautschichten später einfach abwaschen. Anschließend werden auch diese Bohnen getrocknet.

Letztendlich kommen die Kaffeebohnen nach jedem dieser Aufbereitungsverfahren zur finalen Reinigung. Dort werden sie je nach Qualität und Sorte sortiert und schließlich als fertige Rohkaffeebohnen an die Kaffeeröstereien versendet.

Die Kaffeebohnen Röstung

Damit die rohen Kaffeebohnen ihr Aroma entwickeln und überhaupt genießbar werden, muss eine Röstung erfolgen. Die verschiedenen Kaffeesorten unterscheiden sich hauptsächlich durch die Art der Röstung. Kaffeebohnen für Espresso werden beispielsweise länger und dunkler geröstet, als Bohnen für normalen Kaffee Crema. Beim Rösten werden die Rohkaffeebohnen in der Regel bis auf ungefähr 250 Grad Celsius erhitzt. Dabei müssen die Bohnen stets umgerührt werden, damit die Röstung gleichmäßig von allen Seiten erfolgt und nichts anbrennt. Die Röstzeit sowie die Temperatur beeinflussen letztendlich das Aroma des Kaffees. Je länger der Röstvorgang dauert, desto weiter sinkt zum einen der Säuregehalt der Bohnen und zum anderen der Koffeingehalt. Da auch das Aroma bei langer Röstzeit nachlässt, ist des die Kunst des Röstens, das perfekte Gleichgewicht zu finden und den individuellen Geschmack jeder Kaffeebohnensorte zu definieren.

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Rösten von Kaffeebohnen

Folgende Grundsätze gelten beim Rösten:

Gute Kaffeebohnen von besonders hoher Qualität werden in kleinen Röstereien meist besonders schonend über längere Zeit bei niedrigeren Temperaturen geröstet.

Billige Kaffeebohnen werden bei der industriellen Verarbeitung in Großbetrieben meist in kurzer Zeit bei sehr starker Hitze geröstet.

Die hellen Röstungen aus unserem Kaffeebohnen Test sind meist säuerlich und weniger bitter.

Die dunklen Röstungen aus unserem Kaffeebohnen Test sind meist süßlich und bitter.

 

Die verschiedenen Röstungen haben folgende Bezeichnungen:

  • Helle Röstung, auch blasse Röstung oder Zimtröstung genannt
  • Mittlere Röstung, auch amerikanische Röstung oder Frühstücksröstung genannt
  • Starke Röstung, auch helle französische Röstung oder Wiener Röstung genannt
  • Doppelte Röstung auch Continental Röstung oder französische Röstung genannt
  • Italienische Röstung, auch Espresso Röstung genannt

Kaffeebohnen und ihre Zubereitungsarten

Die Zubereitung von Kaffee unterscheidet sich je nach Kulturkreis. Es gibt zahlreiche Varianten, die je nach persönlichem Geschmack zum Einsatz kommen. Aber eine Gemeinsamkeit haben alle diese Varianten. In der Regel wird bei allen Methoden Wasser kurz vor dem Siedepunkt verwendet, mit dem die zu grobem oder feinem Pulver zermahlenen Kaffeebohnen übergossen werden. In unserem Kaffeebohnen Test Ratgeber erfahren Sie zudem, welche Bohnen sich am Besten für welche Kaffeespezialitäten eignen.

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Zubereitung als Espresso

  • Bei der traditionellen äthiopischen Zubereitung werden die rohen Kaffeebohnen in einer kleinen Pfanne über offenem Feuer geröstet und anschließend mit einem Mörser zerstampft. Das Kaffeepulver wird daraufhin in einen speziellen Tonkrug, auch Jabana genannt, gegeben und mit Wasser aufgebrüht.
  • Dieser ursprünglichen Zubereitungsform sehr ähnlich ist der sogenannte türkische Kaffee. Dafür werden besonders fein gemahlene Kaffeebohnen in einem kleinen Kupferkessel aufgekocht und die Flüssigkeit anschließend ohne zu filtern zum Verzehr in eine Tasse gegeben.

In Europa sind vor allem folgende Varianten weit verbreitet:

  • Das gemahlene Kaffeepulver wird direkt in eine Tasse gegeben und mit Wasser aufgegossen. Nachdem sich der Kaffeesatz auf dem Boden gesammelt hat, wird vorsichtig aus der Tasse getrunken, ohne das Pulver aufzuwirbeln.
  • Die Verwendung einer Pressstempelkanne, auch French Press genannt, in der etwas gröber gemahlene Kaffeebohnen nach dem Aufbrühen mithilfe eines Drahtsiebes auf den Boden der Kanne gedrückt werden, bevor der Kaffee ausgeschenkt wird.
  • Kaffee wird nach dem Aufbrühen in einer Kanne durch ein feines Metallsieb in eine Tasse gegossen. So lässt sich der Kaffeesatz herausfiltern.
  • Am weitesten verbreitet ist die Zubereitung als Filterkaffee. Dabei wird das durch Mahlen der Kaffeebohnen gewonnene Pulver in eine spezielle Filtertüte gegeben und anschließend tröpfchenweise warmes Wasser darauf geleitet.

Bei dem aus Italien stammenden Espresso wird bei der Zubereitung Wasser mit sehr hohem Druck durch das aus dunkel gerösteten Kaffeebohnen gemahlene Pulver geleitet, sodass die Kaffeebohnenöle eine Crema bilden. Die entsprechenden Bohnen dafür stellen wir in unserem Espressobohnen Test vor. Ein ähnliches Prinzip nutzen auch moderne Kaffeemaschinen, bei denen Pads oder Kapseln verwendet werden sowie Kaffeevollautomaten.

Die Bezeichnung Bohnenkaffee bezieht sich darauf, dass es sich um Kaffee aus Kaffeebohnen handelt und nicht um etwaige Ersatzprodukte wie beispielsweise aus Malz.

Die Geschichte der Kaffeebohnen

Die Entdeckung der Kaffeebohnen wird auf das 9. Jahrhundert zurückdatiert. Demzufolge stammen die ersten Notizen über die Kaffeepflanze aus dem damaligen Königreich Kaffa, welches sich über das Abessinische Hochland erstreckte. Heutzutage gehört das Gebiet zum afrikanischen Staat Äthiopien und ist noch immer eines der wichtigsten Anbaugebiete der Arabica Kaffeebohnen. Den alten Geschichten zufolge sollen Hirten und Mönche die Kaffeepflanze mit ihren kirschähnlichen Früchten, in denen sich die Kaffeebohnen befinden, entdeckt haben. Nach dem Verzehr stellten sie einen aufputschenden Effekt fest und experimentierten mit Zubereitungsformen wie dem Rösten und der Herstellung eines Aufgusses mit heißem Wasser.

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Verarbeitung von Kaffeebohnen im alten Arabien

Von Afrika aus kamen die Kaffeebohnen im Laufe des 14. Jahrhunderts nach Arabien. Vor allem die Hafenstadt Mokka im heutigen Jemen, die sich auf der gegenüberliegenden Seite des Roten Meeres befand, wurde schnell zum Handelszentrum für die gefragten Kaffeebohnen aus Äthiopien und auch die ersten Kaffeehäuser entstanden in den Straßen der Stadt. Von dort aus verbreitete sich die Kaffeekultur über ganz Vorderasien und gelangte über das Mittelmeer und den Bosporus schließlich auch nach Europa.

Aufgrund der steigenden Nachfrage wurden die Kaffeepflanzen ab dem späten 17. Jahrhundert auch in den jeweiligen Kolonien der europäischen Länder, wo die geeigneten Wachstumsbedingungen gegeben waren, kultiviert. So konnte eine nachhaltige Versorgung mit guten Kaffeebohnen gewährleistet werden.

Beste Kaffeebohnen im Test
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